Warum wird Weihwasser nicht schlecht?

Warum wird Weihwasser nicht schlecht?

Häufig segnen Priester Menschen oder auch Lebensmittel, Pferde und Autos durch das Besprengen mit Weihwasser. Doch offene Weihwasserbecken bieten Mikroorganismen ideale Lebensbedingungen – etwa weil das Wasser über längere Zeit in den Becken steht, ohne ausgetauscht zu werden.

Was ist an Weihwasser anders?

Weihwasser ist Wasser, über das (meist von einem Priester) ein Segensgebet gesprochen wurde. Vor der Liturgiereform wurde dem Wasser bei der Weihe Salz und Chrisam hinzugefügt, heute kann ihm Salz hinzugefügt werden. Weihwasser gehört zu den Sakramentalien (heilswirksamen Zeichen) der Kirche.

Warum wird Weihwasser nicht schlecht?

Wieso Weihwasser?

Die Finger beim Eintritt in die Kirche in geweihtes Wasser zu tauchen und sich zu bekreuzigen, ist guter katholischer Brauch. Er erinnert an den Empfang der Taufe. An die Taufe erinnert seit dem 8. Jahrhundert auch die Besprengung der Gläubigen mit Weihwasser zu Beginn des sonntäglichen Gottesdienstes.

Warum Weihwasser auf Grab?

Weihwasser: Der Zelebrant sprengt Weihwasser auf den Sarg und erinnert so an die Taufe des/der Verstorbenen.

Kann man Weihwasser trinken?

Weihwasser in der Corona-Pandemie

Deshalb hat Österreichische Bischofskonferenz beschlossen, dass die Weihwasser-Becken während der Corona-Pandemie leer bleiben. Das Besprengen mit frischem Weihwasser hält die kirchliche Institution jedoch für unbedenklich [6].

Warum Salz in Weihwasser?

Meist wird dem geweihten Wasser aus rein praktischen Gründen Salz zugesetzt: Es bewahrt das Wasser davor, zu verderben und erhält ihm auch nach längerer Zeit seine Frische. Das ist besonders dann wichtig, wenn das Weihwasser über einen bestimmten Zeitraum hinweg im Weihwasserbottich oder einer Flasche aufbewahrt wird.

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